Katholikentag 2026 in Würzburg

Der Katholikentag 2026 fand in Würzburg statt. Das Motto lautete: „Hab Mut, steh auf.“

Bei unseren ersten Überlegungen für unseren Stand auf der Kirchenmeile haben wir das Motto aufgegriffen und erweitert zu: „Hab Mut, steh auf, mach es wie Franziskus“, da wir franziskanische Inhalte an unserem Stand an die Besucherinnen und Besucher weitergeben wollten.

Wir trafen uns mehrmals im Mutterhaus. Wer nicht vor Ort sein konnte, hatte die Möglichkeit, sich per Zoom zuzuschalten. Unsere Gruppe bestand aus 20 Personen – Schwestern aus unserer internationalen Gemeinschaft sowie drei Mitarbeiterinnen des Generalates. In unseren Treffen wurden viele kreative Ideen entwickelt, um mit den Gästen in Kontakt zu kommen.

Ein Angebot bestand darin, auf kleinen Zetteln in Form einer Taube oder eines Herzens Friedensbotschaften zu schreiben, die anschließend an einen Olivenbaum gehängt werden konnten. Die beschriebenen Zettel sollen nach der Veranstaltung in einen Gottesdienst einfließen, und der Baum wird einen schönen Platz in unserem Garten finden.

Des Weiteren bestand die Möglichkeit, einen Rosenkranz zu knüpfen. Eine Mitschwester stellte mit Egli-Figuren Szenen aus dem Leben des heiligen Franziskus dar. Als Give-aways bereiteten wir 3000 Plätzchen mit dem Tau-Zeichen vor, an denen der franziskanische Segen befestigt war. Die St.-Franziskus-Stiftung stellte uns Schlüsselanhänger zur Verfügung, auf denen Werte ihrer Wertekampagne für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter standen.

Zur Gestaltung des Standes ließ das Generalat verschiedene Roll-ups sowie eine Messetheke herstellen. Außerdem sollten Karten und Flyer verteilt werden.

Eine weitere Idee war es, indische und vietnamesische Tänze aufzuführen und die Menschen zum Mitsingen einzuladen.

Die erste Gruppe machte sich bereits am 11. Mai auf den Weg, damit unsere Schwestern aus dem Ausland Würzburg vorab kennenlernen konnten.

Die zweite Gruppe startete am Mittwoch. Am Vorabend wurden die vielen Materialien im Caddy und in weiteren Fahrzeugen verstaut. In aller Herrgottsfrühe ging es dann nach Würzburg. Gegen Mittag kamen wir auf der Kirchenmeile an, richteten unseren Stand her und waren voller gespannter Vorfreude. Leider war das Wetter etwas unbeständig und kühl, doch wir waren entsprechend vorbereitet.

Am Abend wurde der Katholikentag auf dem Residenzplatz offiziell eröffnet – mit Ansprachen, vielen Liedern und einem kräftigen Regenguss.

Nach dem Festgottesdienst an Christi Himmelfahrt machten wir uns auf den Weg zur Kirchenmeile und waren gespannt auf die Reaktionen der vielen Besucherinnen und Besucher. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen erfreuten uns sehr. Mit unseren Give-aways mussten wir gut haushalten, damit wir auch am letzten Tag noch etwas verteilen konnten. Am Ende war alles weg, und wir mussten nichts wieder mit nach Münster zurücknehmen.

Unsere Angebote wurden reichlich angenommen – sowohl das Schreiben eines Friedenswunsches als auch das Rosenkranzknüpfen. Viel Freude hatten die Besucherinnen und Besucher, als unsere Mitschwestern vortanzten. Viele blieben am Stand stehen, um mit unseren polnischen Mitschwestern zu singen.

Eine große Freude war es für uns, dass unser zukünftiger Bischof, Heiner Wilmer, unseren Stand besuchte und mit uns ein herzliches Gespräch führte.

Nach dem festlichen Abschlussgottesdienst am Sonntag stand noch eine Stadtführung auf dem Programm.

Fazit: Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, und beim Katholikentag in zwei Jahren in Paderborn sind wir wieder dabei.