Unser Mutterhaus

Mutterhaus in Münster

Die Schwestern im Mutterhaus sind überaus gastfreundlich. Sie begleiten und versorgen Besucher und Auszeit-Gäste, bereiten Meditationen und Oasentage vor, öffnen die Tür zu Morgen- und Abendgebet sowie Eucharistiefeiern.

Andere leisten Dienst in der Provinzverwaltung, im St. Franziskus-Hospital, in unseren Alten- und Pflegeheimen oder innerhalb des Hauses im Speisesaal, Nähzimmer, in der Wäscherei und in der Sakristei. Alle Schwestern bilden eine Gebetsgemeinschaft, sodass jene Mitschwestern, die sich ihren Aufgaben außerhalb des Hauses widmen, im täglichen Gebet vertreten sind.

Konvent in Ahaus-Wüllen

Tätigkeiten und Schwerpunkte
Die Schwestern des 1922 gegründeten Konvents betätigten sich zunächst in der Krankenpflege und einer Nähschule, in den 1950er-Jahren kam der Einsatz in einem Kindergarten hinzu. In den letzten Jahren stehen seelsorgerische Aufgaben und Sakristeidienste in der Pfarrkirche im Vordergrund.

So erreichen Sie uns

Schwester M. Waldemara Koop
Schwester M. Leemary
Schwester M. Herlinde
Schwester M. Irmgard

Schwesternhaus St. Josef
Am Wehrturm 4
48683 Ahaus-Wüllen

Telefon: 02561/865081

Gästekloster Haus Damiano in Kiel

Der Stadtgründer Kiels, Graf Adolph zu Schauenburg, wurde Franziskaner. Die Franziskaner und Kiel sind also durch eine lange Geschichte verbunden.

Das Gästekloster gibt es seit 1994, zunächst in Kiel-Projensdorf, später im katholischen Studentenwohnheim Haus Michael und seit Januar 2003 im „Haus Damiano“ in Kiel-Süd.
Kiel ist eine schöne, inspirierende Stadt an der Förde – und wir sind mittendrin. Das Gelände, auf dem wir jetzt leben, war bis 1995 ein Franziskanerkloster – im „Haus Damiano“ kreuzen sich Tradition und Innovation. Pace e bene!

Tätigkeiten und Schwerpunkte

  • Einladung zu geistlichen Zeiten, beispielsweise Exerzitien im Alltag, Besinnungstagen, Einzelexerzitien, franziskanischen Impulsen, Herzensgebet
  • Einzelgäste auf Zeit sind nach Absprache mit uns herzlich willkommen.
  • Bewährte und experimentelle Liturgie
  • Weggemeinschaft mit Franz und Klara von Assisi

So erreichen Sie uns

Schwester M. Laura, Novizin
Schwester M. Juliane
Schwester M. Sunita
Schwester M. Klara
Schwester Maria Magdalena
Schwester M. Arokia

 

Haus Damiano
Krusenrotter Weg 41
24113 Kiel

Telefon: 0431 3643242

www.haus-damiano-kiel.de

Konvent der Franziskanerinnen in Berlin

Die Erfahrung mit HIV-infizierten Menschen war Ende der 1980er-Jahre ein Auslöser für das Engagement der Ordensgemeinschaft. Zwei Franziskanerinnen gingen nach Berlin, wo bis heute bundesweit die meisten Infizierten leben, um dort ein Zeichen gegen Ausgrenzung zu setzen, die Kranken zu unterstützen und den Schwerkranken einen Abschied in Würde zu ermöglichen. Dazu bildeten die Schwestern 12 Jahre lang mit gleichfalls engagierten Franziskaner-Brüdern einen gemeinsamen Konvent im Franziskanerkloster Pankow. 1992 gründeten die Schwestern den Verein TAUWERK e. V., den ersten ambulanten Aids-Hospizdienst Deutschlands mit heute über 30 ehrenamtlichen Hospizhelfer/-innen.

Tätigkeiten und Schwerpunkte
Von 1995 bis 2000 waren die Schwestern des Konvents zusätzlich in der Krankenhausseelsorge im Klinikum Buch tätig, von 2001 bis 2007 in der Suppenküche des Franziskanerklosters Pankow.

Seit 1997 liegt der Fokus auf der ambulanten Hospizarbeit bei Menschen mit Aids, 2010 kam die Seelsorge im stationären Caritas-Hospiz in Pankow hinzu.

Konvent in Esterwegen

Um die Erinnerung an das erlittene Leid so vieler Menschen im ehemaligen Konzentrationslager wach zu halten, ließ das Bistum Osnabrück die Gebäude zu einem Kloster umgestalten. Die dort lebenden Schwestern sollten ihre Sendung im absichtslosen Dasein verstehen, im Dienst des Gebetes und der Gesprächsbereitschaft als Beitrag gegen Gleichgültigkeit und Vergessen. Drei mit Symbolen gestaltete Räume laden die Besucher ein zu Reflektion und Innehalten.

Am 22. Mai 2007 zogen die ersten vier Schwestern der Gemeinschaft in dieses ungewöhnliche Kloster ein; die offizielle Einweihung durch den Bischof fand am 19. November 2007 statt. Vier Jahre später, am 31. Oktober 2011, wurde die Gedenkstätte eröffnet, in deren unmittelbaren Nachbarschaft das Kloster liegt.

  • Der Gedenkraum

    Gedenkraum Franziskanerinnen Mauritz Münster Ordenssschwester Ordensgemeinschaft Spiritualität Kloster katholisch Glauben
  • Die Kapelle

    Kapelle Esterwegen Franziskanerinnen Mauritz Münster Ordenssschwester Ordensgemeinschaft Spiritualität Kloster katholisch Glauben
  • Kloster mit Torbogen

    Esterwegen Franziskanerinnen Mauritz Münster Ordenssschwester Ordensgemeinschaft Spiritualität Kloster katholisch Glauben
  • Kreuz

    Esterwegen Franziskanerinnen Mauritz Münster Ordenssschwester Ordensgemeinschaft Spiritualität Kloster katholisch Glauben
  • Raum der Sprachlosigkeit

    Esterwegen Franziskanerinnen Mauritz Münster Ordenssschwester Ordensgemeinschaft Spiritualität Kloster katholisch Glauben

Tätigkeiten und Schwerpunkte

Dies ist ein Ort der Unterdrückung und Qual. Er fordert uns heraus, uns für Frieden und Versöhnung einzusetzen und vor dem Unrecht auch von heute die Augen nicht zu verschließen.

Unser Auftrag besteht darin, zu Hause zu sein und den Menschen, die zu uns kommen mit ihren Eindrücken, Fragen und Wünschen Gastfreundschaft anzubieten.

Wir begleiten Einzelne und Gruppen durch die Gedenkräume, sind bereit zum Gespräch, zum Schweigen, zu Anteilnahme und Gebet.

Ein Gastzimmer steht in unserem Konvent zur Verfügung, wenn jemand eine Zeit lang mit uns leben möchte. Gern bieten wir uns als Gesprächs- und Wegbegleiterinnen in besonderen Lebenssituationen an. An diesem Ort soll die Frage nach Glaube, Sinn und Orientierung  ihren Platz haben.

Wissenswertes

Ab 2006 ließ das Bistum Osnabrück das ehemalige Verwaltungsgebäude der Bundeswehr zu einem Kloster umgestalten, um die Erinnerung an das erlittene Leid so vieler Menschen im ehemaligen KZ wach zu halten. Die dort lebenden Schwestern sollten ihre Sendung im absichtslosen Dasein verstehen, im Dienst des Gebetes und der Gesprächsbereitschaft als Beitrag gegen Gleichgültigkeit und Vergessen. Drei mit Symbolen gestaltete Räume laden die Besucher ein zu Reflektion und  Innehalten.

Am 22. Mai 2007 zogen die ersten 4 Schwestern unserer Gemeinschaft in dieses ungewöhnliche Kloster ein,4 Jahre später, am 31.Oktober 2011 wurde die Gedenkstätte eröffnet, in deren unmittelbaren Nachbarschaft das Kloster liegt.